Projekt Feuerwehr
Im Mai haben wir mit den Vorschulkindern das Projekt „Feuerwehr“ begonnen. Lena hat mich dabei unterstützt, da sie selbst bei der Feuerwehr in Herchen aktiv ist. Als erstes fragten wir die Kinder, ob jemand die Nummer der Feuerwehr kennt. Fast alle kannten die Notrufnummer 112, die auch gleichzeitig die Nummer des Rettungsdienstes ist. Zusammen stellten wir fest, dass es vier verschiedene Feuerwehren gibt. Auf dem Land kennen wir die Freiwillige Feuerwehr, in der Stadt gibt es die Berufsfeuerwehr und große Firmen haben eine Werksfeuerwehr. Wo es keine Freiwillige Feuerwehr gibt, ist eine Pflichtfeuerwehr zuständig. Wir haben dann überlegt, was die Feuerwehr alles so macht. Zum Bespiel ruft man sie bei Verkehrsunfällen. Sie hilft bei Hochwasser, rettet Tiere, streut Ölspuren ab und räumt umgestürzte Bäume von der Straße. Und sie kommt natürlich, wenn es brennt! (Die Feuerwehr ist zuständig für Retten Löschen Bergen Schützen)
Jetzt stellten wir die Frage, woher bekommen sie das Wasser, und wie verhalten wir uns bei einem Brand? In den Bilderbüchern konnten wir sehen, dass sich die Männer und Frauen der Feuerwehr das Wasser aus einem Hydranten holen. Also machten wir uns auf dem Weg und gingen durch Leuscheid auf „Hydranten suche“. Wir haben viele Hydranten gefunden. Im Anschluss sind wir zum Sammelplatz unserer Kita gegangen, wo sich im Notfall alle sammeln müssen.
Eine Woche später durften wir das Feuerwehrhaus und die Fahrzeuge anschauen. Robin, einer der Feuerwehrleute, erklärte sich an seinem freien Arbeitstag dazu bereit, uns alles zu zeigen, was auch nicht selbstverständlich ist. Zuerst fuhr er das Feuerwehrfahrzeug aus der Fahrzeughalle. Dann machte er die verschiedenen Rollläden am Fahrzeug hoch und erklärte uns mit Lena, wozu man die Gegenstände alle brauchte. Die Kinder hörten aufmerksam zu und wussten schon einiges. Sie holten auch das Standrohr für den Hydranten heraus. Dann durfte auch jedes Kind den Schlauch mit dem Strahlrohr alleine festhalten .Und es durfte alles nass spritzen.
Anschließend gingen wir in die Fahrzeughalle und schauten uns an, was es da alles Interessantes gab. Besonders der Spint mit der Schutzausrüstung der Feuerwehrleute und deren Helm war besonders interessant. Jedes Kind durfte ihn mal aufsetzten. Danach gingen wir in den Schulungsraum. Nachdem wir drinnen alles angesehen hatten, durften alle Kinder ins Feuerwehrauto. Lena erklärte und beantwortete den Kindern, die noch Fragen hatten.
So wer von euch jetzt Lust bekommen hat. Ab 6 Jahren könnt ihr in die Kinderfeuerwehr und mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr eintreten.
Denn ohne ehrenamtliche Feuerwehrleute hier auf dem Land sind wir alle aufgeschmissen.

